Feuerwehrübung mit realistischer Schadensdarstellung

Einen Feuerwehreinsatz möglichst realistisch zu üben, ist leider nur schwer möglich und oft von der so genannten Übungskünstlichkeit geprägt: „Stellt euch vor, da vorne brennt es“. Eine Ausnahme stellte das Angebot von Bürgermeisterin Rebmann dar, ihr in Eppelheim in der Wieblingerstraße gekauftes Haus, welches zurzeit kernsaniert wird, vor dem Ausbau für eine Einsatzübung zu nutzen.

Aufgrund des aktuellen Bauzustands der Immobile war es möglich, mit Hilfe von Nebel und Pyrotechnik eine realistische Schadensdarstellung umzusetzen. Durch den kontrollierten Einsatz von Feuer, bengalischem Licht, Rauch- und Knalleffekten wurde ein Szenario erzeugt, das dem eines realen Einsatzes nahekommt. Spätestens die im ersten Obergeschoss am Fenster stehende Person, die lauthals um Hilfe rief, erweckte auch bei vielen Passanten den Eindruck, es handle sich um ein wirkliches Unglück. Um diese gewünschte Atmosphäre zu erzeugen, wurde die Übung im Vorhinein, auch innerhalb der Feuerwehr, nicht angekündigt. Lediglich Stadtverwaltung, Feuerwehrführung, Feuerwehrleitstelle sowie die direkten Nachbarn des Übungsobjektes waren informiert.

Für die Feuerwehr kann die Übung als voller Erfolg verbucht werden: Das vorgefundene Szenario wurde zügig abgearbeitet, alle Personen gerettet und der Kellerbrand gelöscht. Da die Feuerwehr zur Ausbildung in zwei Gruppen eingeteilt ist, wird die Einsatzübung am kommenden Montag, 05.03.2018, zwischen 19:00 und 21:00 Uhr wiederholt. Wir bitten die Anwohner hierfür um Verständnis, die Übung dient der Sicherheit aller Eppelheimer Bürgerinnen und Bürger.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei Familie Rebmann für die Bereitstellung des Übungsobjektes bedanken. Sollte sich bei Ihnen auch die Gelegenheit bieten, in einem renovierungsbedürftigen oder zum Abriss stehenden Haus eine Feuerwehrübung durchzuführen, freuen wir uns über eine Nachricht.

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